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Aus Bockwa kommen meine Ahnen mit dem Namen
Pahlisch, Löffler und Lang (1850).
1240 legen die Zistiner ein St. Nicolauskloster zu
Grünhain an. Zu diesem Kloster gehörten fünf Städte und ca. 40 Dörfer.
Zu diesen Dörfern gehörte Bockwa (u. a. a. Crossen, Königswalde,
Oberhohndorf, Reinsdorf, Schedewitz und Weißenborn.)
| Meine gesuchten Ahnen aus Bockwa sind:
Pahlisch (1873) 1310 wird das Grünhainer Kloster
Gerichtsherr über Bockwa.
Am 18.11.1554 bot die Steinkohlengewerkschaft Zwickau dem
Landesherrn die Zahlung eines Kohlenzehntes an, wenn ihr dafür der
freie Verkauf von Kohle
genehmigt würde. Damit sollte der kostspielige Stollenausbau
finanziert
werden. |
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1584 sind die Bockwaer mit den Oberhohndorfern mit 159 Fudern,
884 Karren und 787 Truhen an der durch Kohlenordnung geregelten
Reihenladung beteiligt. Die Kohlenbauern benutzten zu der Zeit noch
die Haspelförderung.
Am 14.10.1634 erschien vom gebranntschatzten Chemnitz her, der
kaiserl. Obristleutnant von Schütz mit eigenen Regimentern.
Von Oberhohndorf aus unternahm er auf Zwickau einen
erfolglosen Angriff. Unter heftigen Drohungen zog er am 16. 10. wieder
ab, nachdem er noch in der schon zuvor durch aus Böhmen retirierende
Schweden hart mitgenommenen Umgegend alles verwüstet hatte.
Kaum war man ihn los, erschien am 25.10 schon wieder ein neuer.
Der kaiserl. Obrist Abraham Schönickel (ein geb. Chemnitzer) rückte
mit 5000 Mann zu Roß und Fuß von Chemnitz her an. Er ließ sofort die
Stadt zur Übergabe auffordern, ohne jedoch mit diesem Ansinnen mehr
Glück zu haben als sein Vorgänger. Schließlich zog auch er sich am
27.10. eilends über Annaberg wieder nach Böhmen zurück, wozu ihm die
Flammen der in Brand gesteckten Dörfer Marienthal, Schedewitz, Bockwa,
Oberhohndorf, Vielau, Reinsdorf und Pöhlau den Weg leuchteten.
1827 Die Bockwaer und Oberhohndorfer Bergleute richteten eine
Knappschaftskasse ein. Sie diente der Unterstützung kranker und
invalider Arbeiter oder deren Hinterbliebenen an.
Die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf, Bockwa und Schedewitz wird am
27.11.1874 gegründet. 1933 hatte Bockwa 3.311 Einwohner.
Am 1.4.1939 löste der Reichsstatthalter in Sachsen die Gemeinde
Bockwa auf. Oberhohndorf erhielt dabei den unteren Ortsteil
(Altbockwa) von der Flurgrenze mit Oberhohndorf an bis zum Schmelzbach
einschließlich des Bockwaer Friedhofs bis zur Muldenmitte.
Am 1.1.1944 wurde Bockwa nach Zwickau eingemeindet.
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